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Grauer Star Operation

Unter dem grauen Star, auch Katarakt genannt, versteht man eine Trübung der sonst klaren Augenlinse, die im Laufe der Zeit immer mehr zunimmt. Daher ist anfangs auch subjektiv kaum eine wesentliche Sehverschlechterung auffällig. Erste Anzeichen sind eine erhöhte Blendempfindlichkeit, Schwierigkeiten beim Autofahren in der Nacht, ein vermindertes Farbempfinden und Probleme beim Lesen.

Mittels einer genauen Untersuchung der Augenlinse  und einem Sehtest kann  der Zustand des Auges werden, und der Fortschritt des grauen Stars beurteilt werden.

Die Operation des Grauen Stars wird schmerzfrei, in örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach setzen eines ca. 2,2mm kleinen Schnittes, wird die trübe Linse verflüssigt und abgesaugt und anschließend die vorher berechnete künstliche Linse in den Kapselsack eingesetzt. Die Kataraktoperation dauert in etwa 20 Minuten. Das Auge wird anschließend mit einer Schutzklappe geschützt, die bereits am nächsten Tag entfernt werden kann.

Nach der Operation sollte eine etwa zweiwöchige Schonungsphase folgen, während dieser eine Tropftherapie verordnet wird. Nach etwa sechs Wochen erfolgt eine Abschlusskontrolle mit Brillenbestimmung.

Wenn das Auge organisch gesund ist, wird das Sehvermögen nach der Operation wieder optimal sein und es wird lediglich eine Lesebrille benötigt werden. Wird eine multifokale Linse direkt eingesetzt, so ist im täglichen Leben keine Brille mehr notwendig. Diese könnte aber zu einem vermehrten Blendempfinden nachts führen und benötigt eine längere Eingewöhnungsphase.

Komplikationen treten bei der Operation des Grauen Stars nur sehr selten auf! In wenigen Fällen kann es zu einer Netzhautablösung und sehr selten zu einer Endophthalmitis (schwere Infektion, die zur Erblindung führen kann) kommen. Nach Monaten bis Jahren kommt es häufiger zur Bildung eines Nachstars. Dieser kann aber durch Anwendung eines YAG – Lasers mittels kurzer Zeit, direkt in der Ordination, beseitigt werden.